Sonntag, 15. April 2018

Die zweite Braut

    Die zweite Braut

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Die zweite Braut

Autor: Sibylle Baillon

Verlag: dotbooks Verlag

Genre: Historische Romane/ Liebesroman

Seitenanzahl: 302

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb[1]


Marburg im Jahre 1537: die junge Anna muss früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen, denn ihre Eltern sterben früh, daher wächst sie bei ihrem Onkel auf. Durch ihn hat sie das Glück, am Hofe des Landgrafen Philipp von Hessen als Vorleserin und zu seiner Unterhaltung dienen zu dürfen. Während dieser Vorlesestunden kommen sich die beiden immer näher und Anne fällt aus allen Wolken, als Philipp ihr eines Tages seine Gefühle gesteht. Sein innigster Wunsch ist es sie als seine zweite Ehefrau zu nehmen - doch dies kollidiert so ganz mit den Regeln der Kirche. Auch weiß der Landgraf gar nicht, dass Annes Herz längst einem anderen gehört und für ihn schlägt. Doch … es kommt alles anders als Anne es sich erhofft, sie muss eine harte Entscheidung treffen, die alles verändert….


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch, der Dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe

In dem Roman „Die zweite Braut“ taucht der Leser in das historische Marburgs um 1537 ein und erlebt die Geschichte des Landgrafen Philipp von Hessen und der jungen Anna. Der Schreibstil von Sibylle Baillon ist flüssig und zieht einen sofort in den Bann der Geschichte. In dem Roman vereinen sich geschickt reale Personen mit fiktiven Protagonisten zu einem mitreißenden Roman der einen bis zum Schluss in stetiger Spannung packt. Die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert und mit den Protagonisten stimmig verknüpft.

Auch die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Anne ist, da ihre Eltern früh verstorben sind, bei ihrem Onkel aufgewachsen. Sie muss einiges in ihrem Leben durchmachen, jedoch macht sie das zu einer starken und mutigen Frau, die weiß, was sie will und willensstark ist. Ihr Onkel ist ein enger Vertrauter des Landgrafen Philipp und so hat sie das Glück, als Vorleserin zu ihm gerufen zu werden. Die Rolle des Landgrafen ist ebenfalls gut ausgearbeitet und spiegelt sehr gut die Verhältnisse der damaligen Zeit wieder unter denen die Leute mit einem Landgrafen wie ihm lebten. Der Leser erfährt viel über die Lebensweise, Sitten und Gebräuche aber auch Liebe, Hass, Neid und Eifersucht kommen nicht zu kurz.

Anne wächst dem Leser schnell ans Herz, aber auch Neslin und Martin sind sehr sympathische Charaktere. Mit Martin und dem grausamen Schicksal und den Peinigungen sowie der Folter die er erlebt, leidet man förmlich mit und wünscht ihm, dass dies doch endlich ein Ende nimmt und er entkommen kann.

Insgesamt habe ich in dem Roman alle Höhen und Tiefen von Anna miterlebt und mitgefiebert. Das Ende kommt dann anders als erwartet und leider viel zu schnell.

Im Anschluss an den Roman findet man Informationen welche der Personen in dem Roman fiktiv sind und welche zu der damaligen Zeit tatsächlich existiert haben. Das hat mir gut gefallen.

Da ich Marburg sowie die Universität, die den Namen des Landgrafen trägt, selber gut kenne, konnte ich mich sehr gut in diesen historischen Roman versetzen und bis zum Schluss in der Geschichte versinken. Als Leser erlebt man alle Emotionen mit und hofft bis zum Schluss gemeinsam mit Anna das es ein gutes Ende nimmt.


fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_

Der Roman „Die zweite Braut“ hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gepackt und wie in einem Sog mit durch die Geschichte gerissen. Die historischen Recherchen waren sehr gut und interessant. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und ich würde mir weitere historische Romane von Sibylle Baillon wünschen!


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

f5_thumb1_thumb_thumb

Herzlichen Dank an Sibylle Baillon das ich diesen Roman rezensieren durfte

Freitag, 6. April 2018

Die Fliederinsel

    die fliederinsel1

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Die Fliederinsel

Autor: Sylvia Lott

Verlag: Blanvalet

Genre: Familiensaga

Seitenanzahl: 544

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb[1]

Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück ...
In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.
Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …
(Quelle:Amazon)


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Ich selber liebe Flieder in allen Farben und die mit Flieder gefüllte Vase vor dem Hintergrund des Meeres und dem Leuchtturm hat etwas sehr gemütliches und sieht sehr schön aus. Auch thematisch hat mich dieses Buch vom Klappentext sehr interessiert und angesprochen. Ich lese viele Bücher rund um das Thema

2. Weltkrieg und Nationalsozialismus, deshalb ging ich sehr gespannt an diesen Roman heran.

Auch die Beschreibung der Orte und Landschaften hat mir gut gefallen. Das Ferienhaus inmitten der Fliederbäume kann man sich so richtig gut vorstellen und meinst fast, den wunderbar blühenden Flieder riechen zu können, so schön sind die Beschreibungen.

Der Start in den Roman war ganz gut, ich kam schnell in die Geschichte rein. Nur nach dem guten Start hatte ich irgendwann leider das Gefühl, dass sich nicht mehr viel tut und das das Geschehen mehr oder weniger vor sich her dümpelt. Dieses Gefühl zieht sich leider durch den ganzen Roman. Hinzu kommt der Schreibstil mit dem ich nicht wirklich warm wurde. Ich empfand ihn teils eher etwas holprig, was sehr schade ist.

Die Geschichte verspricht spannend zu werden, als die Vermieterin Inger Olsen ins Spiel kommt und ein weiterer Handlungsstrang entsteht. Ich lese gerne Romane, in denen die Gegenwart sich immer mehr mit der Vergangenheit verwebt und schlussendlich in einer Geschichte endet, jedoch hat mich das Geschehen in diesem Fall leider nicht berührt.

Gewünscht hätte ich mir, dass die Geschichte mich packt und mitreißt Leider musste ich mich an einigen Stellen eher überwinden, weiter zu lesen. Da das Buch nicht gerade dünn ist, war es dann schon auf Dauer schwierig hier immer am Ball zu bleiben.


fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_


Ich hatte vom Klappentext her recht hohe Erwartungen – leider hat mich das Buch nicht berührt.


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

f3

Sonntag, 1. April 2018

Die Tochter des Kapitäns

    Die Tochter des Kapitäns

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Die Tochter des Kapitäns

Originaltitel: The Captain's Daughter

Reihe: Liebe in London

Autor: Jennifer Delamere

Verlag: SCM Hänssler

Genre: Historische Romane/ Liebesroman

Seitenanzahl: 336

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb[1]

Einen Teil ihrer Kindheit verbringt Rosalyn im Waisenhaus in Ashley Down, gemeinsam mit ihren beiden Schwestern.

…einige Jahre später, London 1880 – Rosalyn Bernay flüchtet vor ihrem Arbeitgeber. Alleine, ohne finanzielle Mittel landet sie mitten in London – leider in der entgegengesetzten Richtung, wo sie eigentlich hin wollte. Dort angekommen nimmt das Schicksal seinen Lauf. Durch einen Zufall erhält sie beim Londoner Theater eine Anstellung als Garderobiere und lernt die schillernde Welt des Theaters und Schauspiels kennen. Schnell schlägt ihr Herz für den Gesang und die Welt, in der ihr alles neu und verlockend erscheint.

Sie lernt den Offizier Nate Moran kennen, der wegen einer Handverletzung im Krieg derzeit nachts als Bühnenarbeiter im Londoner Theater arbeitet. Etwas lastest sehr schwer auf ihm und er zählt die Tage, bis er endlich wieder zu seinem Regiment darf um den Dienst in Indien anzutreten.

Rosalyn fasst gerade Fuß in der Welt, aus der Nate aus Schuld, Angst und Geheimnissen entfliehen will. Hat die Liebe eine Chance, wenn Schuld und eine schwere Last so schwer auf Nate drücken? ….


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum


„….aber Gott wird für mich sorgen. Er hat mich so weit gebracht und er wird mich jetzt nicht enttäuschen“

Die Autorin erläutert ganz am Schluss ihres Buches, das Sie eine Leidenschaft für Operetten von Gilbert und Sullivan hat und dies in diesem Roman vereint mit ihrem Interesse für das Leben im viktorianischen Zeitalter. Dieser Roman ist angesiedelt um 1880, mitten in der schillernden Londoner Welt des Theaters und der Schauspielerei. Aufgrund des Titels hatte ich eine etwas andere Handlung erwartet. Rosalyn ist zwar die Tochter eines Kapitäns, dies spielt aber in der Geschichte keine wirkliche Rolle.

Durch Jennifer Delameres Liebe für die Operetten fühlt man sich beim Lesen ganz in die Theaterwelt versetzt. Die Szenen sind wunderbar bildlich beschrieben, sodass man sich als Leser mitten in der faszinierenden Welt des Theaters wiederfindet und in die Geschichte eintaucht.

Die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Rosalyn ist mir seit Beginn ans Herz gewachsen und ich hatte erst Sorge, dass sie etwas zu naiv an ihr neues Leben rangeht. Doch sie meistert ihr Leben gut und ist eine starke selbstbewusste Frau. Sehr beeindruckend fand ich die Szene, als Rosalyn ohne eine Sekunde nachzudenken Penny hilft, die sie doch einige Monate zuvor, so übel verraten hatte. Eine schöne Botschaft, die sich hinter dieser Geste verbirgt. Auch Nates ist ein sympathischer junger Mann, mit einer guten Portion an trockenem Humor. Wenn Nates mit seiner Geige spielt, verzaubert er sich und auch die Zuhörer mit seiner wundervollen Musik in der er alle seine Gefühle ausdrücken kann.

Nate und Rosalyn sind beide der Meinung, dass eine Beziehung zwischen Ihnen unmöglich ist, daher entwickelt sich die zarte Liebesgeschichte nur sehr langsam.

„Bist Du nicht in dem Glauben erzogen worden, dass Gott Dir immer schenkt, was du brauchst?“

Glaubensaspekte und das Vertrauen in Gott sind Kernthemen dieses Romans, die immer wieder geschickt in die Handlung eingearbeitet sind. Das Thema Vergebung spielt zum Schluss in eine Rolle, ist aber nicht das Hauptthema. Immer wieder neu auf Gottes Führung zu hoffen und darauf zu vertrauen, dass Gott sich sorgt, auch wenn es noch so ausweglos erscheint, ist hier die Kernaussage.

Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, jedoch gibt es einen Negativpunkt, der den Lesefluss immer wieder unterbricht: An den Wechseln der Erzählstränge sind keine Leerzeilen bzw. Absätze eingefügt. Dies ist beim Lesen sehr irritierend, wenn man von der einen Zeile zur Nächsten in einem völlig anderen Geschehen wieder auftaucht, weil man das im ersten Moment gar nicht mitbekommt und sich fragt, warum es denn jetzt in ein anderes Thema springt.

Hier hätte ich mir Absätze gewünscht, um den Perspektivenwechsel optisch erkennen zu können. Ansonsten ist die Geschichte ruhig aber sehr gefühlvoll geschrieben. Die Leidenschaft der Autorin für Operetten und das viktorianische Zeitalter spürt der Leser fortwährend.


fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_


Die Tochter des Kapitäns ist ein gefühlvoller Roman, in dem der Leser in die glitzernde Welt des Theaters, der Schauspielerei und der Liebe zum Gesang einzutauchen verknüpft mit Aspekten des Glaubens.


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

f4

Ich danke dem SCM Verlag für das Rezensionsexemplar !

Samstag, 24. März 2018

Mit Sari auf Safari

    Mit Sari auf Safari-Rezi

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Mit Sari auf Safari

Autor: Tabitha Bühne

Verlag: Fontis

Genre: Biografien

Seitenanzahl: 288

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb[1]

Tabitha Bühne hat von Männern genug und ist von Gott enttäuscht. Durch eine eigentlich belanglose Facebook - Nachricht zu einem gelesenen Buch kommt sie mit Markus Spieker in Kontakt und sie verlieben sich – einziger Haken bei der Sache, Markus lebt und arbeitet und Indien.

Tabitha beginnt ein riesen großes Abenteuer. Sie heiratet Markus, kündigt ihre Arbeitsstelle und beginnt an seiner Seite ein neues aufregendes Leben in Indien. Das Leben was sie in Neu-Delhi erwartet ist jedoch so ganz anders als das, was ihr aus ihrer Heimat so vertraut ist….


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum


„Und zum ersten Mal in meinem Leben zeichnet die überwältigende Gnade Gottes eine Spur in meinem Herzen.“

Das Cover spiegelt sehr gut den Inhalt des Buches wieder. Tabitha, die gerade mitten im Chaos Indiens ankommt und auf ihrem Koffer sitzt. Um sie herum Stress, Hektik, endloses Treiben, die landestypischenTuk-Tuks und die in Indien heiligen Tiere der Affe und die Kuh. Der Buchtitel hätte jedoch etwas passender gewählt sein können, kam aber vermutlich so zu Stande, damit es sich reimt. Durch das Cover und die Beschreibung bekommt der Leser einen guten ersten Eindruck worum es in dem Buch geht. Im Buch findet man dann nochmal zwei Teile mit Bilderserien, die das beschriebene nochmal gut verdeutlichen, sodass man sich einen guten Eindruck machen kann.

Tabitha Bühne lässt den Leser an ihrer Kennenlerngeschichte mit ihrem Mann Markus teilhaben. Es kommt zu einem außergewöhnlichen Heiratsantrag - in einem abstürzenden Heißlustballon.

„Ich werde heiraten. Ich werde meinen Job kündigen. Und ich werde nach Indien ziehen“

Mit diesen Sätzen startet Tabitha in ein völlig neues aufregendes Leben. Die Autorin erzählt auf muntere, offene und schonungslos ehrliche Art ihre Erlebnisse in Indien. Der Schreibstil ist flüssig und als Leser wird man ganz neugierig, was sie als nächstes erleben wird. Alles ist ganz anders als wir es hier aus unserer gewohnten Komfortzone kennen. Es ist laut, Menschenmassen überall, Smog und endlos verschmutzte Luft, andere Religionen, Kultur und völlig andere Lebensgewohnheiten. Für die Liebe ist Tabitha bereit, das alles kennenzulernen und startet ihr Glück in Neu-Delhi.

Sie berichtet wie ihr Glaube zu Gott sich verändert und gestärkt wird. Man erfährt sehr viel Details über Land und Leute. Die unglaublich freundliche Gastfreundschaft, die vielen einzelnen Götter und Kindergöttinnen, Feste für jede Gelegenheit die sich nur bietet – und alles immer bunt und voller Farben. Dies bestätigt sich auch durch die Bilder vom Wagenfest, der Elefantenparade und das Lichterfest. Tabitha ist sehr interessiert und bereit vieles neue zu erkunden, kennenzulernen und auszuprobieren. Sie fliegt nach Rishikesh, einer Pilgerstadt am Fuße des Himalayas um an einem einwöchigen Yoga-Ashramkurs teilzunehmen. Mit einer Zeremonie zum „Glücklich werden“ geht es dort los und anstatt erwarteter Ruhe und Stille erwartet sie ein seltsamer Guru mit ununterbrochen bimmelndem Handy. Besonders gut hat mir der Abschluss dieses Yoga Woche gefallen, der Guru bittet Tabitha um ein Feedback und sie entgegnet ihm mit aller Offenheit, dass sie als glücklicherer Christ nach Hause heimkehrt, was den Guru dann leicht irritiert zurück lässt.

Die Beschreibung über die Rollen und Bedeutung der Frau haben mich sehr nachdenklich gemacht. Für uns ist es ganz normal, wie wir hier leben, man vergisst dabei immer zu gerne, wie schlecht es anderen Frauen in der Welt geht und wie sie missachtet werden. Das Buch hat mich wieder erinnert, dass es nämlich keine Selbstverständlichkeit ist, sondern etwas worüber wir froh und dankbar sein können.

Sehr beeindruckend fand ich Tabithas Besuch in Varanasi, die Stadt, die vom Tod lebt. Dort ist alles auf den Tod ausgerichtet und man verdient sein Geld damit. Viele Pilger kommen, um sich im Ganges einer Reinigung zu unterziehen. Als Leser muss man sich schon schütteln bei dem Gedanken wie dreckig das Wasser ist und eher eine Brühe gleicht. Bei der Menge an Fäkalbakterien würde unsereiner dort nicht einen Fuß reinsetzten vor Ekel.

Tabitha wird mit ihrem Mann noch ein weiteres Jahr in Indien bleiben, das Buch endet jedoch nach zwei Jahren in Indien. Ich bin gespannt, wohin es Tabitha und Ihren Mann dann verschlägt. Vielleicht lesen wir eines Tages weitere spannende Erlebnisse aus einem anderen Land.

Einen weiteren Vorgeschmack auf das Buch und die Geschichte von Tabitha Bühne bekommt man über diesen sehenswerten Videobeitrag https://youtu.be/BzSAyMwi60k.


fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_

Für mich war vieles gelesene fremd und ungewöhnlich. Zugleich fand ich es sehr spannend und informativ, an ihren Erlebnissen Teil haben zu dürfen. Erlebnisse - für uns aus einer anderen Welt, für die Menschen, die dort leben, ganz normaler Alltag.


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t[1]

f5_thumb1_thumb_thumb_thumb

Donnerstag, 22. März 2018

Der kleine Laden in Sugarcreek

    Sugarcreek

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Der kleine Laden in Sugarcreek

Autor: Cathy Liggett

Verlag: Francke

Genre: Liebesroman / Gegenwartsliteratur

Seitenanzahl: 336

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb

Nach dem Tod ihrer Tante erbt Jessica Holtz deren kleinen Handarbeitsladen in Sugarcreek. Nur blöd, dass Jessica überhaupt keine Ahnung vom Nähen hat.
Trotzdem zieht sie mit ihrem sechsjährigen Sohn Cole in die kleine Wohnung über dem Geschäft – fest entschlossen, das Erbe ihrer Tante fortzuführen. Sie ahnt nicht, dass es noch ein weiteres Erbe fortzuführen gilt. Eines, das nicht nur ihr Leben, sondern auch das der Immobilienmaklerin Liz und das der jungen Amischwitwe Lydia für immer verändern wird ...

(Quelle:Verlag)


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum[1]

Cathy Liggett schreibt einfach und flüssig, man kommt gut in diese leichte Geschichte rein und fliegt nur so über die Seiten.

Das Setting ist gut und bildlich dargestellt. Als Leser kann man sich daher gut an die verschiedenen Plätze an denen die Geschichte spielt reinversetzen. Sugarcreek klingt nach einem kleinen gemütlichen Ort in dem man gerne lebt und sich wohl fühlt.

In der Geschichte geht es um die Freundschaft, Vertrauen, Liebe sowie Nächstenliebe dreier Frauen.

Sugarcreek


„…Sie gehörte einfach dazu, denn sie waren Freundinnen. Diese Freundschaft war wie eine tröstende Umarmung, wenn sie traurig war, und wie ein Sonnenstrahl an schönen Tagen.“

Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet. Die drei Frauen sind alle so sympathisch und liebevoll dargestellt, sodass man sich in alle verlieben kann. Aber besonders ist mir die etwas zurückhaltende Amisch-Frau Lydia ans Herz gewachsen. Ihre wundervoll ruhige und ausgeglichene Art und ihr Gespür für ihre Umwelt fand ich sehr schön und gelungen dargestellt.

Die drei Frauen waren eingangs noch vorsichtig im Umgang miteinander, jedoch wachsen sie sich aber alle sehr schnell ans Herz und gehen nach kurzer Zeit sehr vertraut miteinander um.

Jede der Frauen hat in der Vergangenheit einen Verlust erlebt, der ihr das Leben schwer macht und aufzuarbeiten gilt. Jessica vermisst ihre geliebte Tante an allen Enden und Ecken, Liz hat ihren Ehemann verloren und zuletzt war es die junge Lydia die auf schreckliche Art ihren Mann verloren hat. Durch Lydia, die Amischwitwe, lernt man einiges über das Leben der Amisch kennen. Ein Spruch hat mir besonders gut gefallen:

„Bedauern über das Gestrige und die Angst vor dem morgigen Tag sind doppelte Diebe, die uns das heute stehlen.“

Sie alle lernen gemeinsam für einander einzustehen, helfen sich bei Problemen und freuen sich aber auch ebenso mit, wenn eine von Ihnen das Glück ereilt. Bessere Freundinnen könnte man sich wohl nicht wünschen.

Zum Schluss hin zog sich die Geschichte leicht und die Happy Ends kamen geballt nacheinander. Das hätte man vielleicht etwas zum Schluss hin verteilen können, damit sich das nicht so zieht. Aber trotzdem fand ich, dass Cathy Liggett mit dem Buch einen wunderschönen Wohlfühlroman geschrieben hat. Man findet hier keine großen Dramen, das hätte auch nicht gepasst. Es ist einfach ein Buch für gemütliche Lesestunden, ohne großen Tiefgang oder grübeln über inhaltliche Zusammenhänge. Ein perfektes Buch für den Urlaub oder einfach zwischen durch.

Die christlichen Aspekte ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ohne groß aufzufallen, sind sie geschickt in die Geschichte verwebt und zeugen von christlicher Nächstenliebe und tiefem Glauben und Vertrauen zu Gott.



fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_[1]


Wer einen leichten, warmherzigen Wohlfühlroman für gemütliche Lesestunden sucht, wird hier fündig. Mir hat das Buch mit den liebevollen Menschen aus Sugarcreek sehr gut gefallen, sie wachsen einem alle schnell ans Herz.

Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung!

Ich bedanke mich beim Francke Verlag für das Exemplar.


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

f5_thumb1_thumb

Sonntag, 18. März 2018

Das Leben ist ein Seidenkleid

    das Leben ist ein Seidenkleid

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Das Leben ist ein Seidenkleid

Autor: Tanja Wekwerth

Verlag: HarperCollins

Genre: Liebesroman

Seitenanzahl: 304

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb


Maja ist sich sicher: ein Kleid kann ein Leben verändern. Tagsüber arbeitet sie in einem Kaufhaus und bedient Kundinnen einer Damenabteilung – doch erfüllen tut sie diese Tätigkeit nicht. Fast jede Nacht sitzt sie jedoch an ihrer geliebten Nähmaschine, entwirft Schnittmuster und setzt ihre Träume in zauberhafte Nähkreationen um – die leider fast niemand zu sehen bekommt. Sie ist etwas schüchtern und außerdem fehlt ihr der Mut. Durch einen Wochenendjob lernt sie den älteren liebevollen und gutmütigen Herren Leo kennen. Sie freunden sich schnell an. In seiner Wohnung befindet sich ein Zimmer, das seit dem Tod seiner geliebten Frau vor vielen Jahren niemand mehr betreten durfte. Niemand, außer Maja… die mitten in ihrem Lebenstraum steht….


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum[1]


Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein. ( Rumi – pers. Dichter)

Tanja Wekwerth nimmt den Leser in dem Roman „Das Leben ist ein Seidenkleid“ mit in die Welt zauberhafter Stoffe und zarter Lebensträume. Bereits das Cover ist harmonisch, vintage schön gestaltet, sodass man sich schon beim Betrachten des Covers den Ort des Geschehens gut vorstellen kann.

Die Charaktere der Hauptprotagonisten sind liebevoll gezeichnet. Maja und Leo muss man einfach ins Herz schließen. Auch die anderen älteren Herrschaften die sich im Laufe der Geschichte als ganz liebevolle und hilfsbereite Menschen darstellen, sind sehr sympathisch. Jedoch ist das Verhältnis zu ihrer Mutter schon immer schwierig.

Maja arbeitet in einem Kaufhaus und bedient dort Kundinnen einer Damenabteilung. Ihr Beruf ist leider nicht gerade das, was sie glücklich macht. Hanneliese, ihre Vorgesetzte, ist eine frustrierte Mitarbeiterin und Vorgesetzte, die es Maja an allen Enden und Ecken in ihrem Arbeitsleben schwer macht. Sie lässt sie fast keine Minute aus den Augen und kontrolliert sie, soweit wie möglich. Ganz glückselig ist Maja, wenn sie nach Feierabend zuhause in ihrer Welt versinkt, sie zeichnet tolle Schnittmuster. Stundenlang und ganze Nächte verbringt sie an ihrer Nähmaschine und lebt still ihren Traum, von dem kaum einer etwas mitbekommt.

„Mode gibt mir die Möglichkeit, meiner Stimmung Ausdruck zu verleihen, im Einklang zu sein mit meinen inneren und äußeren Werten, mich der Welt zu zeigen, so wie ich mich fühle: verletzlich, fröhlich, mutig oder traurig.“

Eines Tages freundet sie sich mit Leo an - ein älterer liebevoller Herr. Die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr innig und es kommt dazu, dass er zeigt, was sonst keiner durch seine jahrelange tiefe Trauer sehen durfte. Leo ist sanftmütig und wird ihr immer mehr ein guter Freund und Berater. Kompliziert wird alles, als Maja seinen Enkel Jack kennenlernt...

Das Buch hat für mich einen Haken… ich mag Seide nicht und schon gar nicht wenn ich sie anfasse, das empfinde ich sehr unangenehm, daher hätte ich dieser federleichten Geschichte einen anderen Namen gegeben.


fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_[1]

Diese leichte, verträumte Geschichte liest sich gut und schnell. Ein federleichter Roman für gemütliche Lesestunden ohne großen Tiefgang. Er zeigt Lebensträume und das es sich lohnt, sie zu leben und zu realisieren – ein echter Wohlfühlroman!


ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

f5_thumb1_thumb

Donnerstag, 15. März 2018

Abschied in Prag

Abschied in Prag

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Abschied in Prag

Autor: Alyson Richman

Verlag: Diana

Genre: Liebesroman

Seitenanzahl: 384

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb

Lenkas und Josefs Geschichte beginnt im Prag der 1930er Jahre. Kurz nach ihrer Heirat werden die jungen Liebenden beim Einmarsch der Deutschen auseinandergerissen. Josef emigriert, arbeitet als Arzt in New York, heiratet. Lenka entrinnt im Konzentrationslager dem Tod nur knapp und beginnt nach dem Krieg ein neues Leben in den USA. Obwohl sie glauben, einander nie wiederzusehen, vergessen sie ihre Liebe nie. Bis sie sich sechs Jahrzehnte später in New York zufällig begegnen…(Quelle:Verlag)


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum[1]

„Im Hohen Alter bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Liebe kein Substantiv ist, sondern ein Verb. Ein Tun. Wie Wasser fließt sie in ihrem eigenen Tempo. Sie aufhalten zu wollen, wäre zwecklos“

Alyson Richman hat mit dem Roman „Abschied in Prag“ eine sehr emotionale und ergreifende Geschichte geschrieben, die auf die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus und die Judenverfolgung aufgreift und thematisiert. Die dramatische Geschichte wird in zwei Zeit- und Erzählsträngen verpackt. Die schrecklichen Zeiten der Judenverfolgung lassen den Leser nachdenklich zurück. Bei allem Leid was dahinter steckt, ist beim Lesen schon die eine oder andere Träne gekullert. Man kann die Grausamkeiten kaum fassen, die hier beschrieben werden.

Alyson Richman erzählt auf emotionale Weise von Josef und Lenka, die beiden Liebenden werden kurz nach ihrer Heirat auseinandergerissen. Erzählt wird aus ihren beiden Sichtweisen. Die Kapitel sind immer mit „Josef“ oder „Lenka“ überschrieben, sodass der Leser genau weiß, aus wessen Sicht die Erzählung folgt. Beginnend in Prag, wo beide gleichaltrig sind, wechselt die Geschichte hinterher in unterschiedliche Zeitphasen. Joseph erzählt alles rückblickend im fortgeschrittenen Alter. Bei Lenka erlebt der Leser die Zeit der Judenverfolgung sehr detailliert beschrieben mit. Dann folgt auch bei ihr ein Zeitsprung und beide treffen sich dann im Alter wieder in New York, wo sie sich eines Tages gegenüberstehen.

Die Charaktere der Protagonistin sind gut dargestellt und ausgearbeitet. Lenka und Josef leben in Prag. Lenka liebt die Kunst und beginnt ein Studium an der Kunstakademie. Von der Familie ihrer Freundin Veruska wird sie in einem gemeinsamen Urlaub eingeladen und verliebt sich in Josef, Veruskas Bruder. Josef studiert und möchte Arzt werden. Sie sind jung und haben das ganze Leben vor sich.

prag

Schnell ändern sich jedoch die Zeiten. Immer mehr Judenhass verbreitet sich und ist bald überall Teil des Alltages. Als sich die Lage immer mehr zuspitzt heiraten sie, heimlich vor den Nazis im kleinen Kreise beider Familien. Kurz danach wird ihre Liebe auseinander gerissen. Josef beginnt sein Leben in Amerika und Lenka muss die volle Härte des Nationalsozialismus erleben.

Traurig, mitfühlend, teils voller Wut und Unverständnis über das Nazi-Regime folgt man der Geschichte von Josef und Lenka.

„Ich habe nie aufgehört Lenka zu lieben.“

Die historischen Ereignisse sind gut recherchiert. Sehr schön finde ich die Anmerkung der Autorin Am Ende, die erläutert, dass die Geschichte an sich Fiktion ist, aber teils genannte Personen und deren Geschichte existieren. Allerdings wäre dieser Hinweis zu Beginn als Einleitung sinnvoller gewesen.

Einen Minuspunkt gibt es von mir, so schön die Geschichte auch ist: ich hätte mir ein Verzeichnis im Anschluss gewünscht, wo die jüdischen Begriffe erläutert sind. Da ständig nach den Bedeutungen zu googeln wollte ich nicht, das hätte mir den Lesefluss genommen, so weiß ich aber leider nicht was hinter den Begriffen steckte – ein Punktabzug für die mitreißende Geschichte.



fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_[1]

Ein packender Liebesroman mit traurigem geschichtlichem Hintergrund. Gerade wenn man im Rückblick auf den Nationalsozialismus etwas mehr wissen möchte, bekommt man als Leser viele Informationen. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch !

Ich danke dem Blogger-Portal für das Rezensionsexemplar

ich vergebe hier

f4



Hummelhörnchen - Zaubern muss man können

    Hummelhörnchen

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Titel: Hummelhörnchen - Zaubern muss man können

Autor: Jennifer Benkau

Verlag: CBJ

Genre: KInderbuch

Seitenanzahl:112

                                                                         hier zu kaufen…


inhalt_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb

Einhörner? Das sind doch diese zierlichen Zauberwesen in Pferdegestalt, die es schon lange nicht mehr gibt!? Falsch! Natürlich gibt es Einhörner! Das stellt auch Lenja fest, als der winzige Möpp dahergeflattert kommt. Einhorn Möpp ist allerdings kein bisschen zierlich, sondern ziemlich pummelig. Und ständig pupst er. Weil er eindeutig zu viel Süßigkeiten futtert! Außerdem ist es mit seinen Zauberkünsten nicht sehr weit her. Was für ein Heidendurcheinander sorgt ... Doch nur, wenn Möpp richtig zaubern lernt, kann er zurück ins Goldwolkenland zu den anderen Einhörnern! Ob Lenja ihm dabei helfen kann? ( Quelle: Verlag)


Meinung_thumb_thumb_thumb_thumb_thum[1]


Bei uns stehen Einhörner ganz hoch im Kurs, meine Tochter kann von Einhorn-Geschichten gar nicht genug bekommen. So sprang uns auch direkt dieses Buch, alleine schon von dem liebevoll gestalteten Cover, ins Gesicht und es verspricht damit schon eine zauberhaft lustige Geschichte zu werden.

Mit „Hummelhörnchen – zaubern müsste man können“ hat Jennifer Benkau den Nerv eines jeden Einhorn Liebhabers getroffen. Die Autorin hat geschafft, uns ganz mit dieser Geschichte zu verzaubern.

Ausgerechnet im Müll landet dieses seltsame Brummvieh, wo Lenja nicht erkennen kann, was es nun wirklich ist - eine Biene, eine große Hummel oder vielleicht doch ein kuscheliges fliegendes Einhorn? Lenja beschließt es muss ein Hummelhörnchen sein und da Hummelhörnchen sagt Lenja wäre jetzt ihr Mensch, hüpft es auf ihre Schulter und Lenja nimmt es mit zu sich nach Hause. Lenja tauft das Hummelhörnchen Möpp und dieser nennt sie fortan Lenja Ohnefell. Möpp ist eher etwas pummelig und pupst ständig durch die Weltgeschichte.

Hummel1    Eigentlich soll Möpp ihr Glück bringen doch kaum ist er bei ihr angekommen nimmt das Drama seinen Lauf. Nach und nach passieren immer mehr Dinge, die Lenja in Verlegenheit bringen, weil nur sie Möpp sehen kann. Alle anderen denken, sie ist verrückt und fragen sich was mit Lenja los ist.

Ich habe diese wirklich süße und gut gelungene Geschichte gemeinsam mit meiner Tochter gelesen. Wir haben viel gelacht und uns hat die Geschichte rundum gut gefallen. Der Schreibstil ist fließend und für die Altersklasse gut verständlich geschrieben.

Mit Spannung geht es durch das Buch, denn mit Möpp wird es nie langweilig. Immer passiert etwas Neues. Lenja mit ihrer liebevollen Art ist uns direkt ans Herz gewachsen und Möpp das kleine Hummelhörnchen ist auch herzallerliebst, auch wenn er einige Katastrophen produziert- es ist ja keine Absicht, eher Tollpatschigkeit oder Missgeschick.

Schnell fliegt man durch diese humorvolle Geschichte und viel zu schnell ist das Ende erreicht. Wir würden uns wünschen, wenn es weitere Erlebnisse von Lenja und dem Hummelhörnchen gibt. Die liebevollen Zeichnungen im Buch sind das I-Tüpfelchen zu der gelungenen Geschichte.

hummel2



fazit_thumb_thumb_thumb_thumb_thumb_[1]

Für diese wirklich rundum gelungene Geschichte gibt es von uns eine ganz klare Leseempfehlung. Wir würden uns wünschen, mehr von Hummelhörnchen und seinen Erlebnissen lesen zu können. Wer Einhörner liebt wird sich auch in Hummelhörnchen verlieben….

Ich danke dem Blogger-Portal für das Rezensionsexemplar

ich-vergebe-hier_thumb_thumb_thumb_t

Mein Lesehighlight 2018

Mehr als nur ein Traum

     WERBUNG Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung Titel: Mehr als nur ein Traum Autor: Elisabeth Büchle Verlag: ...